Neue Wohnungen, Schulen, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten: Mit Rondorf Nord-West verändert sich das Veedel. Die Erschließung des Neubaugebietes hat Anfang 2025 begonnen.

Geplant sind rund 1.300 Wohnungen in Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Gebäuden. Nach Angaben der Stadt sollen 30 Prozent öffentlich gefördert werden.

Neue Angebote für den Alltag

Zum Quartier gehören auch zwei geplante Grundschulen, eine weiterführende Schule und vier Kindertagesstätten. Ein zentraler Platz soll den neuen Wohnbereich mit dem bestehenden Rondorf verbinden. Vorgesehen sind dort Geschäfte für Lebensmittel und Drogeriebedarf sowie Raum für Begegnungen. Eine zusammenhängende öffentliche Grünfläche mit Spielplätzen ergänzt die Planung.

Verkehr als entscheidende Aufgabe

Mit dem Wachstum verändert sich auch die Mobilität. Eine sogenannte Entflechtungsstraße soll künftig Verkehr aufnehmen und den alten Ortskern entlasten. Damit verbunden ist ein geplanter Umbau der bisherigen Hauptverkehrsachse durch Rondorf. Außerdem ist die Verlängerung der Stadtbahn über Rondorf bis Meschenich vorgesehen.

Für das bestehende Veedel eröffnet die Erweiterung Chancen auf zusätzliche Angebote und bessere Verbindungen. Entscheidend für den Alltag wird sein, wie Wohnungsbau, Schulen und Verkehrsanbindung zeitlich zusammenfinden. Konkrete Fertigstellungstermine für diese Bausteine nennt die städtische Projektübersicht bislang nicht. (r.net)

Foto: KI-generiert, ChatGPT, Ralf Perey